
Die Hauptfilterkomponenten werden nur in der erweiterten Ansicht angezeigt. Klicke auf die Taste „Advanced“, um zur erweiterten Ansicht umzuschalten, und dann auf die Taste „Global“.
Es gibt zwei Hauptfiltermodule, „Filter 1“ und „Filter 2“. Diese Filter können parallel oder in Reihe geschaltet werden.

Der Output aller vier Sources wird an die Hauptfilter gesendet, und zwar mit Pegeln, die durch eigenständige Steuerungen in jeder Source festgelegt werden. Beide Hauptfiltermodule stellen Filter mit mehreren Modi mit identischen Steuerungen bereit.
Hinweis: Es ist für jede Source möglich, die Hauptfilter völlig zu umgehen oder einen Teil des Source-Signals an die Hauptfilter und einen anderen Teil direkt an den Bereich „Effects“ zu senden. Obwohl du Filter an mehreren Positionen im Signalpfad verwenden kannst, kannst du durch sorgfältige Verwendung von weniger Filtern oft identische oder ähnliche Ergebnisse erreichen. Dies trägt dazu bei, die CPU-Auslastung zu reduzieren.
Taste „On/Off“: Aktiviert oder deaktiviert einen jeden Filter.
Einblendmenü und Feld „Filter“: Wählen den Filtertyp. Beschreibende Namen verwenden: Wähle „Clean“, „Edgy“, „Gritty“, „Rich“, „Sharp“ und „Smooth“, je nachdem welcher Name zu deinem Sound passt. Mit den Zurück- und Vorwärtspfeilen kannst du die verfügbaren Filtertypen nacheinander durchsehen. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Filtertypen.
Hinweis: Der gewählte Filtertyp kann die Namen und Funktionen der Standarddrehregler „Cutoff“, „Resonance“ und „Drive“ verändern.
Drehregler und Felder „Cutoff“: Legen die Cutoff-Frequenz für den gewählten Filtertyp fest.
Drehregler und Felder „Resonance“: Heben Frequenzen über, unter oder um den mit dem Drehregler „Cutoff“ festgelegten Wert an bzw. senken sie ab. Das Resonanzverhalten ändert sich, wenn unterschiedliche Filtertypen gewählt werden.
Drehregler und Felder „Drive“: Übersteuern den Filter. Dies kann abhängig vom Filtertyp zu starken Verzerrungen und Aliasing führen.
„VU“-Aussteuerungsanzeigen: Geben den aktuellen von allen vier Sources empfangenen Audiopegel an. Wenn der Input-Pegel eines Filters 0 dB überschreitet, zeigen die VU-Aussteuerungsanzeigen Clipping an, indem sie vorübergehend rot werden. Clipping erzeugt ein unerwünschtes Digital-Audio-Artefakt in der Output-Phase. Wenn Clipping auftritt, stelle den Drehregler „Vol“ der lautesten Source zurück oder passe das Panorama zwischen Sources an.
Drehregler und Feld „Par/Ser“: Legen die Filter-Routingkonfiguration fest. Beachte, dass dies vor den Effekten erfolgt.
An der Position 0 % wird der gesamte Output von Filter 1 an die Haupt-Outputs des Filtermoduls gesendet. Dies ist der parallele Modus.
An der Position 100 % wird der gesamte Output von Filter 1 an den Input von Filter 2 gesendet. Dies ist der serielle Modus.
An der Position 50 % wird das Output-Signal von Filter 1 in gleichen Teilen an den Input von Filter 2 und die Haupt-Outputs des Filtermoduls gesendet.
Hinweis: Wenn der Drehregler „Par/Ser“ auf 100 % eingestellt ist, umgeht ein Teil des Signals von Filter 1 Filter 2, wenn der Drehregler „FX Master“ von Filter 1 auf über 0 % eingestellt wird.
Drehregler „FX Master“: Bestimmen das Panorama zwischen dem Filtermodul-Output, der an den Bereich „Effects“ gesendet wird, und dem Filtermodul-Output, der direkt an den Haupt-Output von Alchemy gesendet wird.
An der Position 0 % wird der gesamte Filter-Output an die Haupt-Outputs von Alchemy und nichts davon an den Bereich „Effects“ gesendet.
An der Position 100% wird der gesamte Filter-Output an den Bereich „Effects“ und nichts davon an die Haupt-Outputs von Alchemy gesendet.
An der Position 50 % wird das Output-Signal des Filters in gleichen Teilen an den Bereich „Effects“ und die Haupt-Outputs von Alchemy gesendet.
Einblendmenüs „Send Destination“: Senden den Output des Hauptfilters 1 oder 2 unabhängig an das Effekte-Rack „Main“ oder das Effekte-Rack „A/B/C/D“. Wähle „FX Main“, „FX A“, „FX B“, „FX C“ oder „FX D“.
Hinweis: Befindet sich der FX-Master-Drehregler für Filter 1 oder 2 ganz links, wird der gesamte Output von Filter 1 oder 2 an die Haupt-Outputs von Alchemy, und nichts an die den Bereich „Effects“ gesendet.
Vokalsounds in der menschlichen Sprache sind das Ergebnis von Formanten, die in der Kehle erzeugt werden (durch Veränderung ihrer Form). Alchemy ahmt diese Formanten nach und erzeugt so sprach- oder gesangsähnliche Effekte, sogar im Modus „VA“ ohne Sprachsamples.
Klicke in der Leiste „Name“ auf die Taste „File“ und wähle „Initialize Preset“ aus dem Einblendmenü aus, um alle Alchemy-Parameter auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.
Klicke auf die Taste für Source A und nimm dann die folgenden Parameteränderungen vor:
Stelle „Vol“ auf 0 dB ein.
Stelle „Coarse Tune“ auf -12 Halbtöne ein.
Klicke auf den Drehregler „Fine Tune“ für Source A.
Wähle im obersten Slot des Modulationsracks „LFO“ > „LFO 1“ aus dem Einblendmenü aus. Stelle dann den Drehregler „Mod Depth“ auf einen Wert von annähernd 50 % ein.
Stelle im Bedienfeld für LFO 1 die Option „Attack“ auf etwa 0,50 Sekunden ein, deaktiviere „Sync“ und stelle „Rate“ auf ungefähr 5 Hz ein.
Aktiviere Filter 1. Klicke dazu auf die Taste „On“ neben dem Einblendmenü für den Filtertyp. Gehe dementsprechend auch für die Filter 2 und 3 vor. Klicke auf die Taste „Par“, um die parallele Konfiguration der Filter für Source A zu aktivieren.
Klicke auf die Taste „Global“, um alle Sources anzuzeigen. Klicke dann auf das Inhaltsfeld von Source A und wähle „Copy Source“ aus dem Einblendmenü aus.
Klicke auf das Inhaltsfeld von Source B und wähle „Paste Source“ aus dem Einblendmenü aus. Wiederhole dies für die Inhaltsfelder von Source C und D.
Klicke auf die Taste „A“, um Source A anzuzeigen, und nimm dann die folgenden (ungefähren) Parameteränderungen vor, um einen „ahhh“-Sound zu erzeugen:
Cutoff 1 = 800 Hz, Res 1 = 87 %
Cutoff 2 = 1200 Hz, Res 2 = 87 %
Cutoff 3 = 2800 Hz, Res 3 = 87 %
Klicke auf die Taste „B“, um Source B anzuzeigen, und nimm dann die folgenden (ungefähren) Parameteränderungen vor, um einen „eeeh“-Sound zu erzeugen:
Cutoff 1 = 230 Hz, Res 1 = 87 %
Cutoff 2 = 2600 Hz, Res 2 = 75 %
Cutoff 3 = 3200 Hz, Res 3 = 75 %
Klicke auf die Taste „C“, um Source C anzuzeigen, und nimm dann die folgenden (ungefähren) Parameteränderungen vor, um einen „oooh“-Sound zu erzeugen:
Cutoff 1 = 200 Hz, Res 1 = 87 %
Cutoff 2 = 880 Hz, Res 2 = 65 %
Cutoff 3 = 2400 Hz, Res 3 = 50 %
Klicke auf die Taste „D“, um Source D anzuzeigen, und nimm dann die folgenden (ungefähren) Parameteränderungen vor, um einen „ehh“-Sound zu erzeugen:
Cutoff 1 = 530 Hz, Res 1 = 65 %
Cutoff 2 = 1850 Hz, Res 2 = 75 %
Cutoff 3 = 2500 Hz, Res 3 = 50 %
In der vorherigen Aufgabe wurde eine Reihe von Vokalsounds mit Source-Filtern konfiguriert. Führe die folgenden Schritte aus, um zwischen diesen Sounds mit deinem Klaviatur-Modulationsrad zu morphen.
Klicke auf „Morph“, um die Morphing-Parameter anzuzeigen, und dann auf die Taste „Morph Lin“.
Stelle den Drehregler „X“ auf 0 % ein.
Im Modulationsrack wird oben „Morph All X“ angezeigt.
Wähle „Perform“ > „Control7“ im ersten Slot des Modulationsracks aus. Lass den Wert für die Modulationstiefe auf 100 % eingestellt.
Das Modulationsrad ist standardmäßig mit Performance-Steuerung 7 verknüpft.
Spiele dein Keyboard und bewege das Modulationsrad, um zwischen gefilterten Source-Sounds zu morphen.
Wenn dir der Output-Pegel niedrig vorkommt, kannst du ihn erhöhen, indem du den Wert des Drehreglers „Vol“ im Bereich „Master“ vergrößerst oder den Drehregler „Volume“ in der Leiste „Name“ höher einstellst.